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Auf dieser Seite werde ich Euch in regelmässigen Abständen über mein Trainingsstand und besonderen Erlebnisse informieren!
15. August 2011 
Mein letzter Eintrag ist schon eine Weile her. Am 4. Juni konnte ich mich am Halbironman Hawaii für die 70.3 WM in Las Vegas qualifizieren.  Vor gut 5 Wochen  war ich am Zürich Triathlon am Start und konnte dort in meiner Kategorie als 2. finishen. Danach stand ein 5 wöchiges Trainingslager zu Hause auf dem Plan. Heute konnte ich am Baldeggerseetriathlon meinen ersten Sieg in dieser Saison feiern.  Ich nutze die Sprintdistanz als schnelle Trainingseinheit. Nach dem Schwimmen kam ich als 7. Aus dem Wasser und hatte  90“ Rückstand auf die Führende.  Nach einem guten Wechsel gab ich auf dem Rad ziemlich Gas und konnte schon bald die erste Gruppe einholen. Nach dem Wendepunkt sah ich dann die Führende und konnte sie ca. bei km 15 überholen. Da ich nicht wusste wie gross mein Vorsprung war, versuchte ich mit hohem Tempo los zulaufen, was mir auch gelang. Als ich dann am Strassenrand mein Gottemeitschi  Raya und meine Nichte Yara sah, hatte ich noch zusätzlich Power : ) Ich konnte meine Führung weiter ausbauen und kam schlussendlich mit über 4 Minuten Vorsprung auf die Verfolgerin als 1. ins Ziel. Herzliche Gratulation auch meinen Dädy der in seiner AK auch den Sieg holte! Vielen Dank auch an Sascha der wie immer mein Velo wettkampftauglich gemacht  hat und mich super Unterstützt hat  :  ) Am 2. September geht es dann los Richtung Las Vegas…Cool  
  
24. März 2011
fuerteventura2011.jpgSeit gut 3 Monaten stecke ich mitten im Formaufbau für die Saison 2011. Es gab bereits  Up's und einige Down's… Anfangs März war ich mit den Jungs eine Woche auf Fuerteventura im Trainingslager. Der Wind und meine Trainingspartner haben mir viel abverlangt Zunge_rausstreckend. Jetzt hoffe ich, dass die Temperaturen weiter steigen und der Sommer bald kommt.. Cool Wie schon in den letzten Jahren wird der Rotseelauf mein erstes Rennen der Saison sein. Am Thurgauer Triathlon in Stettfurt wird dann die Triathlonsaison eröffnet. 
  
1. November 2010  
Nun ist die Wettkampfsaison 2010 vorbei. Nach dem Lucerne Halbmarathon von gestern ist jetzt ein Monat Trainingspause angesagt. Obwohl ich gestern meine persönliche Bestzeit über die Halbmarathondistanz nicht topen konnte, bin ich mit der Endzeit zufrieden. Nach meiner Zwangstrainingspause (Zwischenrippenmuskelzerrung) fehlten mir sicher ein paar schnelle Trainingseinheiten um meine Bestzeit vom Sempacherseehalbmarathon zu unterbieten. Nach dem Startschuss um 0900 Uhr fand ich schnell meinen Rhythmus, doch bei KM 8 merkte ich, dass sich am heutigen Tag das „Flowlaufegfühl“ nicht einstellen wird. Da ich wusste, dass in Horw mein „Gottemeitschi“ Raya fanen würde, konnte ich mein inneres  Teufelchen, das mir einreden wollte, das Tempo zu reduzieren, ignorieren.Zwinkernd Nach einem kurzen Lächeln von Raya hatte ich wieder etwas Power…ich kämpfte weiter gegen das Teufelchen an. Bei KM 15 stand mein Dädy mit Cola und aufbauenden Worten. Nach dem passieren vom KKL und dem Schwanenplatz tauchte dann endlich die Tafel KM 20 auf …ein Blick auf die Uhr und ich rechnete mit einer Endzeit um die 1h25….aber irgendwie war der letzte Kilometer undendlich lang…Ein weiterer Blick auf die Uhr zeigte mir 1h 24 und das Ziel war noch in weiter Ferne…das kleine Teufelchen schrie in mir: „komm spazier doch“! Aber mein einziger Gedanke war, dass Sascha im Ziel auf mich wartet und so konnte ich den kleinen Schreihals abschalten und nach 1h 26’39 hatte ich immerhin meinen zweit schnellsten Halbmarathon absolviert.

Wer mich kennt, der weiss, dass ich ein Bewegungsmensch bin und meine Ration Sport brauche.LächelndDeshalb werde ich mich in den nächsten Wochen polysportiv bewege. An dieser Stelle nochmals ein riesen Dankeschön an Alle, die mich in der Saison 2010 unterstütz und begleitet haben.

 
30. August 2010
Gestern habe ich in Uster meinen letzten Triathlon in dieser Saison absolviert. Es war ein sehr spezielles Rennen. Ich stand um 1140 Uhr am Start und wusste nicht, ob ich überhaupt ins Ziel kommen würde…  
Es begann  am Donnerstag als ich beim Schwimmen ein leichtes ziehen in der rechten Rumpfmuskulatur spürte. Am Samstag als ich ein kurzes Lauftraining absolvieren wollte, fingen dann die Probleme richtig an .Ich lief los und schon nach ein paar Metern hatte ich starke Schmerzen auf der rechten Bauchseite ( so ähnlich wie Seitenstechen)Wie Triathleten auch so sind, lief ich weiter und versuchte den Schmerz zu ignorieren, doch nach 10 min. war ich wieder zu Hause. Ich versuchte mich zu entspannen, aber irgendwie war nun alles verkrampft…Wahrscheinlich habe ich mir bei den Rumpfübungen am Mittwoch eine Verletzung geholt und die hat sich dann verschlimmert.Am Sonntagmorgen war es alles andere als besser.  Ich entschied mich trotzdem zu starten. Vor dem Start hatte ich Tränen in den Augen und Angst ich würde das Rennen nicht beenden können. Sascha und mein Dädy haben mich aufgebaut und mich zuversichtlich gestimmt. Beim Schwimmen versuchte ich locker zu bleiben um die Muskulatur nicht zu verkrampfen und erstaunlicherweise hatte ich eine ganz passable Schwimmzeit. Auf dem Rad lief es einigermassen gut, aber die fehlenden schnellen Radeinheiten mit Sascha machten sich bemerkbar und ich hatte nicht mehr die Power wie auch schon in dieser Saison. Im Hinterkopf hatte ich immer den abschliessenden 10km Lauf und die Angst  die Schmerzen könnten mich  zum aufgeben zwingen. Der Wechsel auf die Laufstrecke war nicht optimal . Für einmal lief ich nicht vollgas sondern locker los, doch schon nach den ersten Schritten kam der Schmerz. Nach ungefähr 3km hat der Schmerz etwas nachgelassen oder  das Endorphin begann zu wirken ; ) jedenfalls konnte ich das Tempo ein bisschen steigern. Aber es reichte nicht um in die Top 5 zu laufen. Mit einer Laufzeit von 42’20 bin ich weit weg von dem was  ich normalerweise laufen kann. Trotz allem bin ich zufrieden, dass ich überhaupt das Ziel erreicht habe. Die Triathlonsaison 2010 ist für mich beendet. Wie die nächste Saison genau aussehen wird, weiss ich noch nicht, aber eins ist sicher, es wird ein 70.3 Rennen auf dem Plan sein Überrascht

Ende Oktober werde ich in Luzern noch den Halbmarathon laufen. 

 

 16. August 2010    
baldegg_10.jpg
Gestern durfte ich in Baldegg meinen ersten Tagessieg dieser Saison feiern. Die Wetterbedingungen waren wieder einmal alles andere als optimal. Bei kühlen Temperaturen und Regen, fiel um 0900 Uhr der Startschuss für das Frauenfeld. Mein Ziel war es auf der 500m langen Schwimmstrecke möglichst lange an der Spitze mitzuhalten. Dies gelang mir ziemlich gut, ich kam als Dritte mit  20 Sekunden Rückstand aus dem Wasser und wechselte als Zweite auf die Radstrecke. Dort konnte ich nach ca. 9km die führende Gabi Müller einholen. Es gelang mir jedoch nicht, einen Vorsprung herauszufahren. Auf die 5km lange Laufstrecke wechselte ich als Erste, bereits mit einigen Sekunden Vorsprung auf Gabi Müller. Aufgrund der kühlen Temperaturen hatte ich nicht von Anfang an meine optimalen„ Laufbeine“. Nach ca. 1.5 km waren meine Füsse wieder aufgetaut und ich konnte das Tempo steigern und mit 2 ½ Minuten Vorsprung als Siegerin den Zieleinlauf geniessen. An dieser Stelle ein riesen riesen Mahalo an Sascha, der mich nicht nur bei meinen  Schwimm und Radtrainings unterstützt , sondern meine Mentalestärke wieder  hergestellt hat : ) Ein grosses Dankeschön auch an meinen Dädy der  wieder als Zuschauer dabei war. Ganz wichtig natürlich auch an  meine Familie die jeweils von zu Hause aus an mich denkt. Als nächstes steht in 2 Wochen der Ustertriathlon auf meinem Wettkampfplan.
  
  
   
27. Juli 2010
07:00 Uhr Landiwiese Zürich: Es waren über 2000 Athleten die an diesem Sonntag morgen ungeduldig auf den Startschuss warteten. Das Schwimmen war dementsprechend brutal. Neben unzähligen Schlägen und Tritten die ich einstecken musste, habe ich einen Fingernagel verloren ; ), das Band meines Zeitmesschips hat mir jemand geöffnet, und nur mit sehr viel Glück habe ich diesen nicht verloren. Nicht zuletzt habe ich sehr sehr viel Seewasser getrunken. Nach 1h 10 hatte ich dieses Tortour endlich hinter mir. Voller Motivation stieg ich auf mein pink Griffen, welches mit sehr schnellen Rädern ausgerüstet wurde: ) Die ersten 90km absolvierte ich in 2h30'. Doch schon bei km 70 wurde mir übel. Bei der Verpflegungsstation Heartbreak Hill waren mein Dädy und Sascha. Sascha füllte mir die Bidons neu und es gab aufmunternde Worte. Die zweite Radrunde war brutal, ich hatte das Gefühl nicht mehr vom Fleck zu kommen...nach 5h 26' erreichte ich die Wechselzone und ich konnte den letzten Teil in Angriff nehmen. Die ersten 9km lief es gut. Aber dann fing es an...es kribbelte in meinen Fingern und meine Hände fühlten sich geschwollen an. Ich fing an zu marschieren und beim nächsten Verpflegungsposten habe ich versucht mich gut zu verpflegen. Ich fing wieder an zu laufen. Bei km 13 waren meine Betreuer. Irgendwie war ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich" durch den Wind" da ich ihnen ( was ich nicht mehr weiss) erzählt habe ich hätte nichts getrunken (was stimmte) Sie bemerkten sofort, dass ich viel zu wenig getrunken hatte und gaben mir Flüssigkeit. Ich fing an bei jedem Verpflegungsposten zu marschieren und mich mit Cola, Wasser und Orangenschnitzen bewusst gut zu verpflegen. Bei km 16 stand dann mein Dädy. Ich lief von Verpflegungsposten zu Verpflegungsposten und nur Dank meinen Betreuern konnte ich mich immer wieder aufraffen. Sabrina und Sascha haben mir immer wieder positive Bilder mit auf den Weg gegeben. Und plötzlich war ich auf der letzetn Laufrunde. Meine Beine schmerzten, aber ich konnte nicht langsamer laufen. Ca.1.5km vor dem Ziel stand Sabi und ich war am marschieren. Sie hat mich ermuntert den letzen km noch zu laufen. Und dann endlich sah ich die Finishline...Nach 10h und 24 Minuten war ich im Ziel. Die Enttäuschung war zuerst gross...hätte ich den Marathon ohne marschieren laufen können, hätte es für einen Podestplatz gereicht...Aber das ist Ironman, der Tag ist lange und es kann viel passieren. Trotz meiner "Walkingsessions" auf dem Marathon war es der zweit schnellste Ironman in meiner Karriere. Ein riesen Dankeschön an meine Helfer. Sascha,Dädy,Sabi, Mäsi, Raphi, Markus ohne Euch hätte ich es nie geschafft!!! Und natürlich auch ein grosse Danke an alle die mir auf der Strecke zu gerufen haben : ) Nun ist Erholung angesagt und als nächstes werde ich am Baldeggertriathlon am Start stehen.
  
21. Juli 2010
Noch 4 Tage und dann ist es soweit...ich werde zum 6. Mal am Ironman Zürich am Start stehenCool. Wie immer vor so Wettkämpfen bin ich nervös und ziemlich müde, aber das muss wohl so seinZwinkernd. Am Sonntag habe ich die letzte längere Radeinheit absolviert und jetzt ist Erholung und Tapering angesagt.Wie jedes Jahr werden mein Dädy, meine Schwester Sabrina und Mäsi als Betreuer auf der Marathonstrecke anwesend sein, um mich mit Salzstängeli zu verpflegen und mental zu unterstützen. Am Heartbreakhill wird Sascha mein Betreuer sein und mir dort die Verpflegung für die zweite Radrunde abgeben. Etwas Sorge macht mir der Wetterbericht... aber am Triathlon in Zug habe ich mir selber ja bewiesen, dass ich auch bei Regen und Kälte gute Leistungen zeigen kann, obwohl ich schon eher die "schönwetter" Athletin bin. Nun versuche ich mich die letzten Tage noch gut zu erholen und die Vorfreude auf das Rennen zu geniessen Lachend 
  
03. Mai 2010
Nach meinen beiden erfreulichen zweiten Rängen zum Saisonauftakt am Rotseelauf und dem Luzerner Stadtlauf konnte ich heute am Stettfurt Triathlon den ersten Sieg dieser Saison feiern. Die Bedingungen waren alles andere als optimal. Das Wetter war verregnet und kalt, passend zu den schlechten Witterungs umständen musste ich auch noch als Erste starten. Da in 10 Sekunden Intervallen gestartet wurde, war ich die ganze Zeit alleine unterwegs. Ich hatte keine schnelleren Athleten vor mir und dies wurde mir vor allem im Laufen zum Verhängnis. Meine Gesamtzeit war nicht das was ich mir erwartet habe. Im einzelnen war die Schwimm - Radzeit gut bei diesen Verhältnissen. Die Radzeit wäre bei trockenen Strassen bestimmt schneller gewesen, ich wollte aber keinen Sturz riskieren so das die Saison mit dem Ersten Rennen schon zu ende gewesen wäre. So bin ich die Kurven und Abfahrten eher verhalten gefahren. Nächste Woche geht das Training wie gewohnt weiter und am Samstag werde ich am 1.Sempachersee Halbmarathon am Start stehen, mit der Hoffnung auf besser Wetter und wieder einer schnellen Zeit.
  
19. März 2010
Langsam sieht es so aus, als ob der Winter tatsächlich vorbei ist. Das Training in der Kälte liegt mir gar nicht und ich freue mich riesig auf den Sommer : ) Die nächsten zwei Samstage werde ich am Schwimmseminar meines Trainers teilnehmen und dort an meiner Schwimmtechnik feilen. In den Osterferien werde ich ein zweites Trainingslager zu Hause absolvieren. Bei schlechtem Wetter wird es sicher den einen oder anderen Kurztrip ins Tessin geben. Der Abschluss dieses intensiven Trainingsblocks wird mein erster Wettkampf in dieser Saison sein. Am 17.4 werde ich am Rotseelauf starten. Dieses Rennen wird der erste Formtest sein. Ein Woche später steht dann der Luzerner Stadtlauf auf dem Wettkampfplan. Dies ist einer der schönsten Läufe, die Atmosphäre ist einfach einmalig und ich freue mich sehr auf dieses Rennen. 

16. Februar 2010
Jetzt bin ich schon seit 9 Tagen in Südafrika im Trainingslager. Bis jetzt konnte ich super trainieren. Das Wetter ist nicht immer Top, aber ich wurden nur einmal verregnet. Gestern hatte ich die zweite 6 stündige Veloausfahrt auf dem Plan. Der Wind war ein stetiger Begleiter und hat das Tempotraining am Schluss noch einiges härter gemacht. Dafür habe ich unterwegs viele Affen gesehen: ) Heute kann ich es etwas gemütlicher nehmen, denn ich werde nur eine halbe Stunde schwimmen und danach noch ein kurzes Krafttraining absolvieren. Morgen stehen zwei Laufeinheiten und ein kürzeres Radtraining auf dem Plan. Am Donnerstag werde ich den letzten 6-Stünder in der afrikanischen Sonne absolvieren. Die Tour wird mich über mehrer Pässe und durch eine wunderschöne Landschaft führen. Am Freitag heisst es dann packen, nochmals ein Lauf und Schwimmtraining absolvieren und dann geht es schon wieder zurück in die Schweiz.  

04. Februar 2010
Morgen ist es soweit: ) Ich werde dem Winter entfliehen und ins Trainingslager nach Südafrika/Stellenbosch abreisen. In Stellenbosch werde ich 14 Tage unter der südafrikanischen Sonne trainieren und die Basis für die kommende Saison legen. Der Schwerpunkt wird vorallem im Radtraining liegen. Gestern hat mein Trainer mit mir noch an meiner Schwimmtechnik gefeilt. Im Trainingslager werden die Schwimmeinheiten vorallem technische Aspekte enthalten. Ich freue mich riesig und bin topmotiviert. Während meines Aufenthalts werde ich von meinen Erlebnissen berichten.    

24. Dezember 2009
Ich wünsche allen ganz schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2010. Die Saison 2009 war für mich ein sehr erfolgreiches Jahr. Ab Januar werde ich wieder nach Trainingsplänen trainieren und mich auf mein Saisonhöhepunkt, den Ironman Zürich, vorbereiten. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich dieses Jahr unterstützt und begleitet haben... 

15. November 2009
Nach 5 Wochen Trainingspause beginnt morgen der Einsteig in die neue Saison. Auf Grund einer unerwarteten Neubesetzung im Trainerstab von Toni Hasler trainier ich zurzeit ohne Trainer und habe das Toni Hasler Race Team per sofort verlassen. Dies ist auch der Grund weshalb meine Trainingspause um eine Woche verlängert wurde. Momentan bin ich auf der Suche nach einem neuen Trainer... Die nächsten 3 Wochen werde ich nach meinen eigenen Plänen trainieren. Da jetzt der Schwerpunkt beim Kraftaufbau liegt, sind die Pläne noch nicht allzu komplex und ich kann sie mir gut selber zusammen stellen. Die letzten 5 Wochen haben meinem Körper sowie meinem Geist gut getan, ich mich nach dem Lust- und Launeprinzip bewegt. Vor einer Woche hatte ich Privatschwimmunterricht bei einem erfolgreichen Langdistanzschwimmer. Dabei hat er gezeigt, wie ich meine Technik ändern muss, damit ich meine Schwimmzeiten endlich verbessern kann. Nun bin ich fleissig am üben... Lächelnd
  
10. Oktober 2009
Nach 10.55.38 konnte ich vor Sonnenuntergang in Kona finishen. Es war ein hartes aber trotzdem schoenes Rennen... Am morgen in der Frueh war ich eine der ersten Athleten in der Wechselzone. Nach dem Bodymarking (die Startnummer wird auf den Oberarm gestempelt) konnte ich nochmals zu meinen Rad, um den Luftdruck in den Pneus zu pruefen und die Bidons anzubringen. Um 06.45 Uhr starteten die Profiathleten und eine Viertelstunde spaeter wurde das Wasser von den Agegroupeathleten aufwuehlt. Das Schwimmen war wieder einmal ein Riesenkampf, ich musste viele Schlaege einstecken, ich musste mehrmals Schwimmbrille neu richten und habe viel Wasser geschluckt. Nach einer 1.15 Stunde war ich froh, dass ich aufs Rad wechseln konnte. Ich versucht bis nach Hawi nicht alle Kraefte zu verpuffen, um auf dem Rueckweg im Gegenwind noch genuegend Energie zu haben. Nach dem Turnaround in Hawi bekam mein Specialfoodbag, konnte meine Bidons neu fuellen und ein Stueckchen Brot essen. Auf dem Rueckweg hatte ich noch kurze Zeit Rueckenwind, doch dann drehte der Wind und der harte Teil des Rennens begann. Ich merkte, dass mein Magen Probleme machen koennte und nahm ab Kilometer 120 bei jeder Verpflegungsstation Cola zum trinken und Wasser zum abkueheln. Nach einer Radzeit von 5.50h wechselte ich auf die Laufstrecke. Aufgrund der Hitze wusste ich, dass ich mich von Anfang an meinen Koerper mit Eiswasser abkuehlen musste. Mein Magen befand sich die ganze Zeit auf der Kippe und ich nahm nur noch Gel und Cola zu mir. Nach 13km auf dem Alidrive ging es raus Richtung Energylab. Die Sonne brannte und es war brutal heiss. Am Turnaround beim Energylab musste ich auf meinen persoenlichen Verpflegungssack warten, indem sich mein "Biestmilchbooster" befand, der mir fuer die letzten 12km aufputschen sollte. Ich bekam mein Sack schlussendlich doch noch und versuchte mich durch den aufgezwungenen Zwischenstop nicht aus dem Rythmus zu bringen. Ca. 10km vor dem Ziel merkte ich, dass ich wieder zuegig laufen konnte. Ca. 6km vor dem Ziel merkte ich anhand der Zeit, dass ein Zieleinlauf vor Sonnenuntergang (der Sonnenuntergang ist auf Hawaii innert kurzer Zeit um ca. 18Uhr) knapp werden koennte. Kurzdarauf lief ich auf eine Brasilieanerin auf. Auch sollte wollte unter 11Stunden finishen. Wir steigerten das Tempo und montivierten uns gegenseitig. Die letzten 3km liefen wir beide mit Vollgas und die Zurufe von den Zuschaueren gaben uns noch mehr Energie. Kurz vor dem Ziel bekam ich von Roli die Schweizerfahne Lächelnd und ich konnte den Zieleinlauf in vollen Zuegen und bei Tageslicht geniessen. Obwohl ich in meiner Kategorie nur 19te wurde bin gluecklich den Ironman auf Hawaii zum dritten Mal finishen zu duerfen. Ich weiss aber, dass ein Steigerungspotenzial vorhanden ist und hoffe nichte das letzte Mal in Kona am Start gewesen zu sein.
Mahalo an Alle, die mich unterstuetzen, egal in welcher Form. Besonders danke ich Roli, meiner Familie sowie Toni und Dan.

30. September 2009
Morgen ist es soweit... Die lange Reise beginnt! Nach einem langen Flug via London und LA werden wir am Freitag Abend in Kona ankommen. Momentan bin ich etwas nervös, aber ich weiss, dass ich gut vorbereitet bin. In den letzten 2 Wochen war es teilweise etwas stressig, Arbeit und Training unter einen Hut zu bringen, aber wer kennt das schon nicht ; )
Ich feue mich riesig auf das Rennen. Ich liebe die Insel...das Schwimmen im Meer, das Radfahren in der Lavawüste wenn der Asphalt flimmert und das Laufen bei sehr sehr warmen Temperaturen. Mein Ziel ist es vor Sonnenuntergang zu finishen. Das heisst ich muss die 3.8km Schwimmen, die 180km Radfahren und den Marathon in weniger als 11h absolvieren. Mein Muetti und Roli kommen als Betreuer mit. Sie werden mich die Woche vor dem Wettkampf gut auf das Rennen vorbereiten. Unter www.ironmanlive.com könnt Ihr das Rennen der Startnummer 1647 live mitverfolgen. (! 12 Stunden Zeitunterschied)
Aloha Manu

17. September 2009
Noch zwei Wochen und dann beginnt meine Reise nach Hawaii... Die nächsten 14 Tage werde ich nochmals hart trainieren. Momentan fühl ich mich gut, aber das kühle Wetter macht mir bei den Radeinheiten zu schaffen. Am Freitag werde ich nochmals eine 6 stündige Radtour absolvieren und hoffe auf warme Temperaturen. Bis zum Abflug versuche ich noch zwei, drei Mal in die Sauna zu gehen, damit mein Körper das "Schwitzen" lernt. So werde ich mich hoffentlich in Hawaii schneller an die Hitze anpassen können. Da ich eine "Schönwetterathletin" bin, sind warme Temperaturen bei Training und Wettkampf für mich ein Vorteil. Nun versuche ich noch 2 Wochen lang Job, Training und Erholung unter einen Hut zu bringen. Dank der Unterstützung aus meinem Umfeld wird mir dies sicher auch gelingen! 

16. September 2009, bald ist es soweit...
Anbei ein Link, damit Ihr sieht, was am 10.10.2009 auf mich zukommt..



16. August 2009, was für ein Tag....
Schon kurz nach 0700 Uhr war ich in Baldegg. Ich wollte in aller Ruhe meine Startnummer abholen und mir einen guten Platz in der Wechselzone sichern. Nach einer kurzen Aufwärmrunde auf dem Rad mit Roli, wurde ich langsam etwas kribbelig. Ich wusste, dass die Vorjahressiegerin starten würde und ich im Schwimmen und Radfahren nicht zuviel Zeit auf Sie verlieren durfte. Trotz sehr warmer Wassertemperatur war der Neopren erlaubt. Um 0945 Uhr fiel dann der Startschuss für das Frauenfeld. Da ich den Neopren trug, konnte ich eine für mich sehr gute Schwimmzeit erzielen. Ich stieg mit nur 20 Sekunden Rückstand auf die führende aufs Rad. Auf der Radstrecke kamen mir die Männer Gruppenweise entgegengefahren (obwohl Windschattenfahren nicht erlaubt gewesen wäre!!!), das Ergebniss sieht man auch an den schnellen Radzeiten der Männer. Ich versuchte den Abstand auf die führende Claudia Jaus zu verkleinern (was mir nicht gelang) und doch nicht alle Energie beim Radfahren zu verbrauchen. Nach gut 20km wechselte ich auf meine Paradedisziplin das Laufen. Am Anfang lief es etwas harzig, ich konnte nicht wie gewohnt locker leicht laufen. Bei Kilometer 1.5 sah ich Caudia vor mir. Ich versuchte meine Pace zu laufen und bei ca. Kilometer 2 konnte ich sie überholen. Langsam kam das gute Laufgefühl... Ab Kilometer 4 habe ich das Tempo noch etwas gesteigert und konnte so mit mehr als einer Minute Vorsprung als Siegerin ins Ziel einlaufen. Von meiner Radzeit bin ich etwas enttäuscht, aber dafür bin ich mit den 20'41 für die sehr coupierte 5km Laufstrecke sehr zufrieden.

Gegen Abend fand der Dankesapero für alle meine Helfer vom Ironman und meine Schwimmtrainingsgspändli (Gabi und Dominik) statt, dies als Dankeschön für Ihre Unterstützung. Roli verwöhnte die Gäste mit Gemüsespiessli und Bratwürsten vom Grill, Sabi brachte ein Tiramisu mit und Muetti stellte ihren Balkon sowie die Getränke zur Verfügung (Danke an euch Dreien).
Es war ein sehr schöner Abend und ich bin dankbar, dass ich so ein gutes Umfeld habe... Leute die mich unterstützen, sich mit mir freuen und mir einfach Gutes tun!!! Danke an Euch AlleLächelnd

Morgen ist wieder ein Ruhetag und dann wird es die nächste Woche seit langem wieder eine 5 stündige Radausfahrt geben! Juhee!!! 

09. August 2009
Heute geht eine Schwimmintensive Trainingswoche zu Ende. Ich war diese Woche 11 1/2h im Wasser... teilweise waren es zwei Schwimmeinheiten pro Tag! Ich bin mir aber sicher, dass sich diese Trainings in Hawaii auszahlen werden, auch wenn mir langsam Schwimmhäute wachsen Lächelnd. An dieser Stelle möchte ich mich beim Campus Sursee und beim Hallenbad Willisau bedanken, denn sie bieten mir optimale Trainingsmöglichkeiten. Ab Montag wird mich mein Traingingsgspändli (Roli) nicht mehr so oft bei meinen Trainingseinheiten begleiten können, da er nach zwei Wochen (Trainingslager-) Ferien wieder zurück zur Arbeit muss Stirnrunzelnd
Morgen werde ich meinen Ruhetag in vollen Zügen geniessen. Ich habe mich mit guten Büchern eingedeckt, werde die Beine hochlagern und den Tag lesend verbringen. Ich freue mich auf den nächsten Trainingsblock, bei dem ich wieder vermehrt Laufen werde. Mein Griffen hat gestern noch neue Pneus erhalten und freut sich auf die längeren Radeinheiten. Das Highlight der nächsten Woche wird der Baldeggertriathlon am Sonntag den 16.08 in Baldegg sein.

29. Juli 2009, zwei Wochen nach dem IRONMAN Switzerland 2009
Seit gut zwei Wochen bin ich nun wieder am trainieren. Jetzt stehen vorallem Krafttraining, Schwimmen und kurze Radeinheiten auf dem Programm. Zum Glück ist der See im Moment genügend warm und das Wetter gut, denn es ist im Moment wirklich schwierig ein Hallenbad zu finden, welches geöffnet ist. Meine Schwimmeinheiten finden deshalb im Sempachersee statt und ich kenne langsam jede Ente Lächelnd. Natürlich dürfen auch die Ruhetage nicht fehlen und diese geniesse ich sehr... Heute habe ich das dritte Lauftraining seit dem Ironman absolviert und langsam kommt das "Laufgefühl" zurück. Nun freue ich mich auf den morgigen Ruhetag. Als Vorbereitung für Hawaii werde ich noch am Baldegg Triathlon starten und die restlichen Wochen dazu nutzen, mich optimal auf die Weltmeisterschaft auf Hawaii vorzubereiten.


14. Juli 2009 Rennbericht IRONMAN Switzerland, Zürich 2009
What a great Day... Nach dem verpatzten Rennen letztes Jahr, habe ich es dieses Jahr geschafft! In einer Zeit von 10h 05 habe ich in meiner Alterskategorie mit dem 2. Rang die Hawaiiquali geholt!
Sonntag 12.07.09, 0655 Uhr, mit Tränen in den Augen und einer riesen Freude auf das Rennen stand ich am Lake Zürich... Um 0700 Uhr fiel der Startschuss und der Kampf im Wasser begann. Ich musste ziemlich viele Schläge einstecken und habe die Schwimmstrecke in einer für mich ganz passablen Zeit absolviert.
Ca. um 0810 Uhr stieg ich auf mein Griffen und nahm die 180km in Angriff. Ohne Tempoangabe, einfach nach Gefühl rollte ich los und habe auf den ersten 25km doch schon so einige Athleten mit Zeitfahrhelmen überholt : )
Beim 1. Aufstieg Richtung Heart Break Hill lief es mir kalt den Rücken runter... so viele Zuschauer ... einfach unglaublich!!! Oben angekommen wurden die Bidons gewechselt und weiter gings. Die zweite Runde fuhr ich etwas langsamer um die Kräfte zu schonen für den abschliessenden Marathon.
Nach 5h 29 stieg ich vom Rad und wusste, dass nun meine Paradedisziplin kommen würde. Ich lief los und versuchte einen guten Rhythmus zu finden. Zu diesem Zeitpunkt war ich in meiner Altersklasse auf dem 4. Zwischenrang. Meine Betreuer hatten aber immer den Überblick und sahen, dass ich immer mehr Zeit auf die 3. bzw. 2. Platzierte gut machte.
Ich kämpfte gegen Übelkeit, aber meine Verpflegungshelfer (Mäsi und Roger) halfen mir mit Salzstängeli und Redbull, damit ich keinen Einbruch hatte.
Auf der 4. Laufrunde überholte ich die 2. Platzierte meiner Kategorie und bemerkte gleichzeitig, dass sich direkt hinter mir eine Engländerin befand. Da sie die Nummer nicht sichtbar trug, wussten meine Helfer nicht in welcher Kategorie sie war. Ich versuchte mein Tempo zu halten und schaute nur nach vorne ... Nach 3h 24 Laufen überquerte ich die Finishline als Overall 13. und F30 2.. 
Das Gefühl war einfach unglaublich... Im nachhinein habe ich erfahren, dass diese Engländerin tatsächlich in meiner Kategorie war und ich mit 17 Sekunden Vorsprung vor ihr finishte.
Jetzt heisst es gut erholen und dann langsam wieder mit dem Training beginnen, um am 2. Saisonhöhepunkt in Hawaii nochmals ein gutes Resultat zu erzielen.
Einen grossen Dank geht an dieser Stelle an  meine Schwester Sabrina die praktisch an allen meinen Wettkämpfen als Fan dabei ist . Ein weitere besonderer Dank geht an mein Muetti, die immer an mich geglaubt hat..., an Raphi und Jacqueline die auch jedes Jahr am Ironman an der Strecke stehen und an alle anderen die mich unterstützt und angefeuert haben!


13. Juli 2009 Zeitungsbericht aus der Surseer Woche vom 09. Juli 2009
15. Juli 2008 Rennbericht IRONMAN Switzerland, Zürich 2008
Nun ist mein grosses Rennen vorbei. Trotz optimalen Vorbereitungen, konnte ich die von mir gesetzten Ziele leider nicht ereichen. Der Regen und die Kälte haben mir sehr stark zugesetzt. Bereits auf der Radstrecke konnte ich keine Leistung erbringen und hatte letztendlich nur noch das Ziel zu finishen.
Die Enttäuschung ist gross, aber auch dieses Gefühl gehört zum Sport und es zeigt sich einmal mehr, dass am Tag X einfach alles stimmen muss.
Mein nächstes Wettkampfziel ist noch unklar, aber eines ist sicher, ich werde in Zukunft nur noch an Ironman's in Ländern mit „sehr sehr“ warmen Klima starten Zwinkernd!! 
An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an Alle, die mich bei meinem Rennen in irgendeiner Form unterstützt haben!
Ein spezieller Dank geht an Roli für das Verständnis während der Trainingsphase und die super Betreuung.
Herzlichen Dank auch an Sabi, Mäsi und Raphi die mich auf der Laufstrecke unterstützt und betreut haben.
 
 
 
     
Mittwoch, 22. Februar 2012  
 
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